Journal Interactive West 2017

Zusammen arbeiten und feiern!

Zusammen arbeiten und feiern!

Philipp Westermayer und der Rest der Gang – die Online Marketing Rockstars (OMR) – sind wie ein Freund, der irgendwie immer im Umfeld ist.

 

Influencer-Marketing: Viele reden darüber, manche tun es bereits, nur wenige schöpfen überhaupt das Potenzial aus. Für welche Sparten/Branchen macht es überhaupt Sinn?

Neben Fashion, Beauty, Automobil, Nahrungsmittel und Fitness bilden sich immer mehr neue Nischen. Influencer-Marketing macht sehr häufig Sinn, schon alleine deswegen, weil es eine neue Art ist zu werben, die sehr stark beachtet wird. Das erhöht die Effizienz des Werbeinvestments. Im Influencer-Marketing sollte auf die „Passung“ (Fit) zwischen einer Marke und dem jeweiligen Multiplikator geachtet werden.

 

Bleibt der Influencer-Boom langfristig bestehen? Auch nach entsprechenden Auflagen wie Kennzeichnungspflicht?

Ja, da gehe ich fest von aus. Generell bleibt auch abzuwarten, wie die großen Plattformen künftig mit dem Thema Influencer-Marketing umgehen. Denn wenn hier die organische Reichweite reduziert wird und Geld verlangt wird, verlagert sich das Budget weg von den Influencern und hin zu den Plattformen. Oder es wird einfach teurer.
 
 

Zu uns kommen ganz unterschiedliche Menschen – Bundesliga-Profi, Musik-Star, Marken und Agenturen – ohne dass wir sie als „Stars“ einladen, einfach, weil sie das Gefühl haben, sie können für sich was mitnehmen.

Philipp Westermayer

 
 

Bis man überhaupt mit Influencern arbeitet, braucht es ja eine Grundlage. Was sind die Basics/Säulen, die berücksichtigt werden müssen?

Ich weiß gar nicht, ob das so ist. Die Uhrenmarke Daniel Wellington beispielsweise, wurde damals mehr oder weniger von einem „Marketing-Amateur“ aufgezogen worden und ist fast ausschließlich über Influencer-Marketing gewachsen. Aber klar, irgendeine Form von Tracking und ein paar CRM-Tools (sei es nur Mailchimp…) sind sicher massiv sinnvoll.

 

Du bist ja selbst der Influencer der Online-Marketing-Szene und ihr habt mit den Online Marketing Rockstars ein einzigartiges Event-Konzept auf die Beine gestellt und Tausende Menschen folgen eurem Ruf. Was fasziniert die Leute daran?

Die Mischung macht es. Das Festival ist wie die Szene. Berufliche Freundschaften gehen in private über, man arbeitet und feiert zusammen. Dazu kommt der große Rückenwind, den das Thema digitales Marketing“ heute genießt. Zu uns kommen ganz unterschiedliche Menschen – Bundesliga-Profis, Musik-Stars, Marken und Agenturen – ohne dass wir sie als „Stars“ einladen, einfach, weil sie das Gefühl haben, sie können für sich was mitnehmen. Und: Klar, wir versuchen, die Community das ganze Jahr zu begleiten und nicht nur kurz vor dem Festival Anzeigen zu schalten. Das ist wie ein Freund, der immer im Umfeld ist und dann einmal im Jahr ‘ne Küchenparty macht. Da kommt auch jeder gerne!

 

Was Privates: Gibt es ein Leben nach dem Smartphone? Oder davor, oder daneben? 😉

Klar, ich hab‘ Phasen, in denen ich mein Handy aktiv weglege und andere Dinge mache. Mit den Kindern spielen, Zeitung lesen, Sport – es ist eine interessante Übung, sein Handy mal bewusst nicht mit zum Lunch oder so mitzunehmen.

 

Kurz und direkt

Freizeit: Family mit Zwillingen, Sport und Freunde…
Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/YouTuber usw. begeistert mich: Scott Galloway
Diese Websites inspirieren mich: Mein Twitterfeed ab und an theringer.com
Wichtigstes Tool/App: WhatsApp, Slack
Meine digitale Vision: Die ändert sich häufiger, macht keinen Sinn „zu drucken“ 😉 Am Ende hoffe ich, dass die Welt besser wird.

 
 

Ein Artikel aus dem Interactive West Journal.
Das ganze Journal lesen sie hier:

 

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