Journal Interactive West 2017

Mit kreativem Selbstvertrauen zum Erfolg

Mit kreativem Selbstvertrauen zum Erfolg

New Solutions Consultant bei Google, Kerstin Saathoff, weiß, dass sich eine wertschätzende Unternehmenskultur positiv auf die Innovationsfreude und die Kreativität der Mitarbeiter auswirkt.

 

Welche Tipps können Sie als Kommunikationsexpertin geben, um das kreative Selbstvertrauen zu stärken?

Zum einen ist die Unternehmenskultur wichtig. Wie steht das Management zum Thema Innovation und den damit verbundenen Risiken? Werden Mitarbeiter ermutigt, Dinge auszuprobieren? Wie wird mit Scheitern umgegangen? Stichwort Psychological Safety: Fühlen sich Mitarbeiter sicher genug, um innovativ und kreativ zu sein und damit auch Risiken einzugehen. Das alleine trägt
schon mal dazu bei, dass Mitarbeiter und Teams kreatives Selbstvertrauen entwickeln können. Zum anderen können Menschen durch Trainings und Workshops realisieren, dass kreatives Denken
durchaus etwas ist, was man lernen kann. Ein Umfeld, in dem Ideen wertgeschätzt werden, stärkt das kreative Selbstvertrauen.

 

Wie bringen Sie die Teilnehmer in Ihren Workshops dazu, „wild, frech und ungewöhnlich“ zu denken und zu handeln?

Im Vorfeld zu verstehen, wer anwesend sein wird und wie die Teilnehmer zueinander stehen, ist ein guter Anfang. Es ist außerdem wichtig, vorher die Erwartungen mit den Teilnehmenden
zu diskutieren. Während des Workshops ist es wichtig, so offen und transparent wie möglich zu sein und zu erklären, wieso wir gewisse Dinge im Ablauf tun. Ein beliebtes Thema sind Energizer. Sie haben den Zweck, die Gruppendynamik zu stärken und Teilnehmer mental auf den nächsten Schritt im Prozess vorzubereiten. Aber natürlich muss man das immer wieder erklären und auch passende Aufwärmübungen auswählen. Ein Workshop bietet idealerweise ein lockeres Umfeld, das den Teilnehmenden aus seinem Arbeitsalltag herausholt.
 
 

Der Design-Thinking-Prozess besticht
durch seine Einfachheit.

Kerstin Saathoff

 
 

Stichwort Design-Thinking: Alle reden davon, was macht es so erfolgreich?

Design-Thinking an sich ist ja nichts Neues. Der Design-Thinking-Prozess besticht durch seine Einfachheit. Leute sind überrascht, dass die Elemente, User Fokus, 10x Thinking, prototypenbasiertes Arbeiten, eigentlich auf Konzepten beruhen, die jedem geläufig sind. Im Grunde genommen ist es recht naheliegend, dass man auf die Nutzer achten muss. Daher sind Prototypen
oft sinnvoller als bereits in der Entwicklungsphase ein fertiges Produkt zu bauen. Design-Thinking kombiniert diese Aspekte in einen relativ handlichen Prozess, den jeder ohne großen Aufwand nutzen kann.

 

Was ist Ihr berufliches Ziel? Was möchten Sie sagen können, wenn Sie am Ende auf Ihr Leben zurückblicken?

Ich möchte Herausforderungen wahrnehmen und an Dingen arbeiten, die mich begeistern.

 

Kurz und direkt

Freizeit: Wechselnde Freizeitgestaltung je nach Wetter und zeitlichen Ressourcen
Dieser Influencer/Blogger/Instagramer/YouTuber usw. begeistert mich: u.a. der Kanal Hyperbole
Diese Websites inspirieren mich: Google Bilder Suche
Wichtigstes Tool/App: Google Maps, Spotify

 
 

Ein Artikel aus dem Interactive West Journal.
Das ganze Journal lesen sie hier:

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