Journal Interactive West 2017

Brainsnack für zwischendurch

Brainsnack für zwischendurch

Vorarlberg hat viel zu bieten – auch findige Unternehmer, mutige Gründer und hartnäckige Ideenumsetzer. Unter dem Motto 6 CASES IN 60 MINUTES erzählen Firmenchefs und Entscheidungsträger aus der Region. Best Practice à la Ländle.

 

Diesen Trend sollte man auf keinen Fall verpassen

Philipp Martin, CEO und Co-Founder – REACHBIRD
Bei Philipp dreht sich alles ums „Influencer Marketing“ – dem absoluten Trend des Jahres 2017. Ihrer Zeit voraus, ging die Plattform 2015 an den Start. Noch nie war es so einfach, Zielgruppen mit authentischen Werbebotschaften in so kurzer Zeit zu erreichen. Doch wie können Daten, Technologie und Kreativität effektiv miteinander verknüpft werden? Wie wird eine Kampagne erfolgreich? Bei Reachbird werden Unternehmen auf ihrem Weg zu einfachem, aber qualitativ hochwertigem Influencer-Marketing betreut; über die Plattform werden bekannte YouTuber mit Kunden oder auch Sportler mit Marken zusammengebracht. Welche Möglichkeiten sich hierdurch für Werber ergeben? Erfahre es bei der IAW-Brainsnack-Session!

 

Geschlafen wird erst, wenn alles funktioniert!

Marko Tovilo, CEO und Founder – TOWA
Marko ist Geschäftsführer und technischer Leiter der 2011 von Florian Wassel und ihm gegründeten Digitalagentur, die mittlerweile 30 Mitarbeiter zählt. Dort verantwortet er die Bereiche Technologie und Entwicklung. Bei Towa glaubt man daran, dass die Regeln des Marketings aufgebrochen wurden, dass die klassische Markenführung an Bedeutung verliert und im digitalen Licht neu betrachtet werden muss. Unter diesem Gesichtspunkt begleiten hier Berater, Coder, Marketer und Designer Marken und Organisationen bei der Konzeption und Umsetzung von Digitalprojekten. Markos Motto „Geschlafen wird erst, wenn alles funktioniert!“ – unser IAW-Motto: „Ich geh‘ dann schon mal vor!“

 

Bis man überhaupt mit Influencern arbeitet, braucht es ja eine Grundlage. Was sind die Basics/Säulen, die berücksichtigt werden müssen?

Ich weiß gar nicht, ob das so ist. Die Uhrenmarke Daniel Wellington beispielsweise, wurde damals mehr oder weniger von einem „Marketing-Amateur“ aufgezogen worden und ist fast ausschließlich über Influencer-Marketing gewachsen. Aber klar, irgendeine Form von Tracking und ein paar CRM-Tools (sei es nur Mailchimp…) sind sicher massiv sinnvoll.

 

Auf der Überholspur unterwegs

Julian Egle und Alexander Thurnher CEO und Founder – DIE LIMOMACHER
Julian und Alexander sind jung, voller Ideen und haben 2016, zusammen mit Joachim Fink, Die Limomacher gegründet. Die Firma bietet selbst gemachte Limonade – aber auch Wasser oder Bier – mit individuell gestalteten Etiketten an. Für Hochzeiten, Geburtstage… von der originellen Flaschenpost bzw. Einladung zum Sommerfest bis hin zu inspirierenden Sprüchen für ein Firmenevent – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Besondere daran: Nach eigener Rezeptur wird die Limo regional produziert und von der Lebenshilfe Vorarlberg sozial etikettiert. Wie man mittels Lean-Start-up-Methode ein Unternehmen erfolgreich aus den Startlöchern auf die Überholspur bringt, erzählen die beiden in der IAW-Brainsnack-Session.

 

Turning Ideas into Action

Dr. Magdalena Meusburger und Thomas Metzler, Co-Founder – STARTUPSTUBE
Wo könnten Magdalena und Thomas ihre Lebensmottos „Turning Ideas into Action“ bzw. „Versuche jeden Tag, etwas Neues zu lernen“ besser umsetzen bzw. weitergeben, als in der startupstube – dem neuen Gründercenter der FH Vorarlberg, das am 28. Juni eröffnet wird. Hier sollen Studierende unterschiedlichster Disziplinen zusammengebracht, deren Unternehmergeist geweckt und die jungen Founder während des Startup-Prozesses begleitet und unterstützt werden. Entrepreneurship, Innovation, Marketing und Sales wird von den beiden Vorarlbergern an der FH gelehrt. Zudem bringen sie eigene Erfahrungswerte als Jungunternehmer mit, sind aber bereits „alte Hasen“, was das Coaching von Start-ups betrifft. Neugierig? Bei der IAW erzählen Magdalena und Thomas mehr.

 

Die digitale Revolution

Martin Hundertpfund, Marketingleiter – Wirtschaftskammer Vorarlberg
Das Zeitalter des digitalen Wandels macht auch vor Vorarlbergs Unternehmerschaft nicht halt. Anstatt schockgefroren die Augen vor der Zukunft zu verschließen, gilt es, die neuen Möglichkeiten zu erkennen und zu reagieren. Martin ist seit 2009 Marketingleiter der WKV und Ansprechpartner für die Initiative „Digitale Perspektiven“. Neue Medien werden zu Inspirationsquellen für Kaufentscheidungen, Empfehlungen von Freunden in sozialen Netzwerken werden immer wichtiger – der Dialog rückt in den Vordergrund. Warum heutzutage eine hübsche Webseite allein nicht mehr genügt und was die Art des Social-Media-Auftritts über eine Firma aussagt, erzählt der Wirtschaftsgeograf im Brainsnack – für zwischendurch.

 
 

Ein Artikel aus dem Interactive West Journal.
Das ganze Journal lesen sie hier:

 

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